Alpspitzferrata

02.04.08

Home
Ueber uns
Favoriten
Mittenwald Tipps
Winter
Alpspitzferrata
Gästebuch
Impressum

 

      

Die Alpspitze, der dominierende Berg des Wettersteingebirges und Nachbarin der Zugspitze

 

Alpspitze, Zugspitze, Waxensteine im Wettersteingebirge

 

Wer kennt nicht das Bergtrio Alpspitze, Zugspitze und Waxensteine ( von li. ). Jedem Besucher von Garmisch-Partenkirchen fällt dieser markante Berg, die Alpspitze, mit der imposanten Ostflanke sofort ins Auge. Viel eindrucksvoller als ihre berühmte Nachbarin, die Zugspitze.

Jedem versierten Berggeher mit Klettersteigausrüstung ( Klettergeschirr, Klettergurt und Helm ) ist es möglich, die Alpspitze zu bezwingen, absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorausgesetzt.

Von Garmisch aus mit der Osterfelderkopfbahn gelangt man schnell in 2050 m Höhe, von hier geht es dann zum Einstieg der " Via Ferrata" also dem Eisenweg, wie dieser Klettersteig heißt. Hier ist das endgültige Ende für die Stöckelschuh- und Krawattentouristen, es steht auf dem Wegweiser nur für Geübte mit Klettersteigausrüstung geschrieben.

Nach dem Einstieg über die Schlüsselstelle folgt man dem beschriebenen Weg bis zu einer Eisenklammerleiter. Hier geht es steil bergauf, anschließend mal etwas flacher, mal steiler durch alpines Gelände, immer über den mit Eisen überversicherten Weg. Es handelt sich um einen sehr beliebten und oft begangenen Steig. Teilweise zieht eine Karavane von Kletterern dem Gipfel entgegen. Im letzten Drittel führt der Weg über viele Eisensicherungen und Stifte  relativ steil und teilweise recht exponiert und ausgesetzt dem Gipfel in 2628 m Höhe entgegen. Hier befinden sich auch die Übergänge über das  Matheisenkar zur Höllentalangerhütte, sowie der Jubiläumsgrat zur Zugspitze. Letzteres ist eine sehr anspruchsvolle Tour und wirklich nur dem erfahrenen Alpinisten vorbehalten!

Einstiegsleiter

 

Auf dem Weg und vom Gipfel aus bieten sich grandiose Ausblicke in das Höllental, die Zugspitze und ins Tal nach Garmisch, immer gutes Wetter mit entsprechender Fernsicht vorausgesetzt. Bei unseren Begehungen zeigte sich das Wetter erst immer gut mit guter Vorhersage, es kam dann aber am Gipfel immer zum Wettersturz. Im Hochgebirge nichts ungewöhnliches, nur der Abstieg bei Graupel, Regen und Nebel stellt dann eine Herausforderung dar. Der Weg führt über schrofiges Gelände  steil über die Ostflanke, die sich bei Regen als recht rutschig zeigt, auch fällt die Orientierung bei Nebel schwer.exponierte StelleGipfeltreffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über kleinere Klettersteigpassagen folgt man der Beschilderung zum Nordwandsteig, der uns dann wieder zur Bergstation der Osterfelderkopfbahn bringt. Der Nordwandsteig sieht recht harmlos aus, ich empfehle aber dringend die Sicherung durch das Klettergeschirr vorzunehmen, da einige Stellen sehr rutschig sind. Auf unserer Erstbesteigung ist hier vor unseren Augen eine einheimische Frau tödlich abgestürzt.

 

Fazit: Eine lohnende Tagestour, so wie beschrieben knapp 600 Höhenmeter im Aufstieg ( ca. 2 h )  und  gleich viel im Abstieg (ca.2,5 h ), beliebig erweiterbar durch  Übergänge von oder nach Garmisch. Die Tour Alpspitze, Matheisenkar   (anspruchsvoll ! ), Höllentalangerhütte nach Garmisch ist recht weit und konditionsraubend.Regenbogen am Osterfelderkopf

 

Insgesamt eine schöne Tour mit lohnenden Ausblicken, manchmal etwas viel Betrieb auf dem Weg, sowie eine gewisse nervige Überversicherung durch Eisen. Trotzdem zur Nachahmung empfohlen !

     

 

     

Home | Ueber uns | Favoriten | Mittenwald Tipps | Winter | Alpspitzferrata | Gästebuch | Impressum

Stand: 26.03.08